Mit Bauch oder Kopf entscheiden?

In Kann man richtige Entscheidungen treffen? machen sich die Zen Intentionen einige Gedanken darüber, wie man gute Entscheidungen trifft.

Gerade zu dem Thema Bauch oder Kopf?lassen sich in dem Buch
Wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft: Die Kraft der Intuition von Bas Kast noch einige interessante Forschungsergebnisse finden (wie z.B. Bauch und Kopf bei der Beurteilung antiker Statuen und der Auswahl von Postern abschneiden).
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Laterales Denken

“Laterales Denken” ist das Etikett für einige Kreativitätstechniken, die sich der Psychologe Edward de Bono ausgedacht hat. Er erforscht seit den siebziger Jahren die menschliche Kreativität und hat daraus interessante Schlüsse gezogen. Im Kern geht es um ein gleichberechtigtes Miteinander von streng logischem, seriellen Denken und einem emotionalen, sprunghaften Denken. Dahinter steht die Einsicht, dass mir Logik nichts hilft, wenn ich zu neuen Sichtweisen eines Problems kommen will, aber andererseits ohne Logik dasselbe Problem auch nicht lösen kann.
Als ersten Eindruck hier ein paar Eckpunkte, die auch schon für sich genommen beim Lösen von Problemen nützlich sind:
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Enttäuschungen

Wir werden ständig enttäuscht. Das Leben scheint so organisiert zu sein, daß es uns ständig Enttäuschungen bereitet. Immer wieder haben wir Erwartungen, die sich nicht erfüllen. Merkwürdigerweise es gibt Menschen, die davon kaum betroffen sind, während anderen die ständig gescheiterten Erwartungen ins Gesicht geschrieben sind.

Ganz allgemein müssen wir, um unser Leben meistern zu können, uns Vorstellungen von der Zukunft und der Welt machen. Genau genommen tun wir das eigentlich dauernd. Aber wir verfügen fast nie über alle Informationen, um absolut sichere Entscheidungen treffen zu können. Und schon treten die ersten Ent-Täuschungen auf.
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Tag des Schlafs

Es zeugt von einem gewissen Humor den Tag des Schlafs ausgerechnet auf den 21. Juni zu legen, dem (auf der Nordhalbkugel) längsten Tag des Jahres. Und dann auch noch ein Montag …

Das ausreichender Schlaf wichtig für Gesundheit, Kreativität und Wohlbefinden ist, dürfte allgemein bekannt sein. Das aber die durchschnittliche Schlafdauer mit der Einführung künstlicher Beleuchtung (die helle Variante mit Glühbirnen, nicht die schummrige Kerzenbeleuchtung) um eine Stunde gesunken ist, ist weniger bekannt. Technik ist gut darin uns wach zu halten: helles Licht, Telefone, Fernseher und Internet lassen uns die (Tages-)Zeit vergessen. Wer also besser schlafen will, sollte sich abends darauf einstellen: Handy ausschalten, nicht bis zur letzten Minute im Internet surfen oder Fernsehen und das Licht Müdigkeitskonform herunterregeln.

Was kann ich wegwerfen?

Es gibt ein simples Kriterium um zu entscheiden, welche ihrer Besitztümer sie ohne Bedenken entsorgen können. Stellen sie sich einfach die Frage: “Für welchen Preis würde ich genau dieses Ding jetzt kaufen?” Nicht als hochglanzpolierte Neuerwerbung, sondern genau in dem Zustand, in dem es jetzt ist.

Ein Beispiel: Vielleicht setzt in irgendeiner Ecke ihrer Wohnung ein alter Computer gerade Staub an, der seit Monaten nicht mehr benutzt wurde. Weggeworfen wird er nicht, weil er ja mal so teuer war. Er ist zwar schon längst nicht mehr Stand der Technik und es gibt auch keinen Grund ihn jemals wieder einzuschalten, aber man kann ja nie wissen. Und überhaupt, er war ja so teuer.

In diesem Moment sollten sie sich vorstellen auf einem Flohmarkt zu stehen. Irgendein netter Mensch bietet ihnen den Computer zum Kauf an. Ein Stück veralteter Technik, ziemlich langsam und der Speicherplatz ist mehr als knapp. Ausserdem ist es fraglich wie lange das Gerät noch halten wird. Würden sie den Computer kaufen?

Wenn die Antwort “Nein” lautet, dann muss er schnellstmöglich entsorgt werden. Und sobald sie ihren Elektronikschrott los sind, kommt der Rest dran….