Jahrelang war es das Credo der Neurowissenschaftler, dass sich das Gehirn nur in den ersten Lebensjahren entwickelt und vernetzt. Danach geht es nur noch bergab.
Zu dieser voreiligen Schlussfolgerung kamen die Wissenschaftler durch Experimente an Tieren, die in reizarmen und langweiligen Umgebungen gehalten wurden. Typischerweise in Laborkäfigen, wo es außer der Fütterung keine Abwechslung gab. Es dauerte zwar lange, bis die Ergebnisse überprüft wurden, aber glücklicherweise beruht Wissenschaft auf Skepsis und vor etwa zwanzig Jahren begann ein zaghaftes Umdenken.
Weiterlesen
